header

Im heutigen Gemeinderat wurde über eine Neuanschaffung von 85 Stühlen samt Hussen abgestimmt. Eigentlich eine Anschaffung wie viele andere auch – jedoch ist der Kaufpreis von 161€ bzw. gesamt 18.000€ unseres Erachtens zu hoch.

 

Was jedoch an dem Antrag der Gemeinde der zur Abstimmung besonders sauer aufstößt, ist die Tatsache, dass ebendiese Anschaffung ausgerechnet aus einem Rücklagenkonto für Sozialleistungen bezahlt werden soll.

undefined 

 

Unsere eingebrachte Wortmeldung dazu war:

 

Wir lehnen der Antrag ab, da wir der Meinung sind, dass Sessel für 161€ bzw. 18tsd Euro nicht notwendig sind.

 

Auch wenn die Stadt Leonding der Verpächter ist, so sollte dennoch im Interesse der Steuerzahler gehandelt werden, und eine möglichst günstige Beschaffung gewählt werden.

 

Des Weiteren halten wir es für absolut untragbar, diese Anschaffung aus einem Rücklagen-Konto für Soziales zu begleichen - wie es im Antrag ausdrücklich dargelegt wird.

 

Wir stellen den Antrag, bei der Beschaffung dieses Jahr zu sparen, und stattdessen die 18.000 € der diesjährigen Weihnachtsaktion für Ausgleichszulagen- und Mindestsicherungsbezieher zukommen zu lassen.

 

Dort wird das Geld sicher dringender benötigt, als in einem Veranstaltungsraum in Form von 85 Stapelstühlen samt Hussen.

 

Dies würde bei den ca. 240 Ausgleichszulagen- und Mindestsicherungsbeziehern quasi eine Verdopplung der Weihnachtsaktion bedeuten.

 

 

 

Unser Gegenantrag die Gelder für die Weihnachtsaktion zu verwenden, wurde jedoch von den anderen Fraktionen (SPÖ, ÖVP, FPÖ und Grüne) abgelehnt.

 

Erstaunlicher Weise wurde der Verweis auf die Gelderherkunft aus einem Sozial-Rücklagenkonto ausgerechnet von der SPÖ als Polemik abgetan.

 

Erstellt am: Donnerstag 22. September 2016 um 19:02
Alle Blog-Artikel